Asanas – Weitere Details

Die Haltung korrekt auszuführen, ist sehr wichtig. Es ist, wie wenn man einen Schlüssel in ein Türschloss steckt. Ist der Schlüssel richtig eingesteckt, läßt sich die Tür öffnen. Ebenso verhält es sich mit den Asanas. Werden sie korrekt eingenommen, so bewirkt dies eine Öffnung, durch die der Atem fließen kann und mit dem Atem auch die Energie, Prana = die Lebensenergie, die in den Nadis, den Energiebahnen, fließt. Auf diese Weise kommt man in den Genuss von Stärkung, Reinigung, Öffnung, Weite, Leichtigkeit, Geerdetsein, Frei-, Zufrieden- und Glücklichsein.

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Um eine Haltung korrekt auszuführen, gehört die anatomische Ausrichtung dazu genauso wie die Qualitäten „fest/stabil“ und „leicht-angenehm“, was in Sanskrit „sthira-sukham asanam“bedeutet.

 

Im Yoga geht es nicht um Leistung, sondern um Los- und Geschehenlassen und ganz bei sich in der Stille sein. Bei jedem Wollen lösen wir uns vom gedanklichen Freisein und haben Ideen und Vorstellungen, wie etwas sein sollte. Und die gedankliche sowie auch emotionale Unruhe ist es, die uns den Weg zu uns selbst versprerrt, d.h. den Weg zu unserer inneren Energiequelle. Das ist der Unterschied zur Gynmastik. Im Yoga versuchen wir gedanklich vollkommen frei zu sein, um die Haltung mit dem ganzen Bewusstsein zu füllen, so dass der Atem und mit ihm Prana = die Lebensenergie in uns frei fließen kann. Nur so kommen wir wirklich in die Leichtigkeit der Stille und in Einklang mit uns selbst.

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