Yoga-Körperübungen – Asanas und Vinyasas

Yogastellung_10Asanas sind die Körperübungen im Yoga. Das Wort „āsana“ kommt aus dem Sanskrit, der altindischen Sprache der Gelehrten und Weisen. Übersetzt heißt āsana „der Sitz“. Asanas bezeichnen ruhende Körperstellungen oder Haltungen. Diese werden eingenommen, um darin den Atem ausbreiten zu lassen und über die Atembewegung noch tiefer in die Haltung einzutauchen.

Im Yoga geht es darum, mit dem ganzen Bewusstsein im Körper in einer Haltung zu sein. So kommt der Körper in harmonische ruhige Schwingungen und der Atem kann bei korrekt ausgeführter Haltung mit jedem Ein- und Ausatem den Körper sanft wiegen und dadurch gewissermaßen massieren. So können sich Schlackenstoffe und Verklebungen lösen. Der Körper wird mehr und mehr von Spannungen und Blockaden befreit. Wir werden beweglicher.

Asanas tragen oft Tiernamen, wie Hund, Kobra, Fisch, Krähe, Krokodil, oder Namen von Dingen, die in der Natur vorkommen, wie Baum, Brücke, Kerze, oder Namen, die einen Bezug zur Ausführung der Haltung haben, wie Kopfstand, Schulterstand, Unterarmstand, Handstand, 8-Punkt-Haltung.

Yoga fördert die Beweglich- und Geschmeidigkeit des Körpers, insbesondere die der Wirbelsäule. So gibt es Haltungen für die Vorbeuge, Seitbeuge, Rückbeuge, für Drehungen, d.h. Haltungen, die die Wirbelsäule in alle Richtungen bewegen, stärken und damit Rückenbeschwerden entgegenwirken. Im Yoga ist die Beweglichkeit des Rückens Gradmesser für das Alter des Menschen. Daher gilt einer gesunden Wirbelsäule der besondere Augenmerk im Yoga. Zu den oben genannten Haltungen gibt es noch die Umkehrhaltungen, wie der Schulterstand – die Kerze, es gibt Gleichgewichtshaltungen, wie der Baum. es gibt Armbalancen wie die Krähe, und es gibt Core-Übungen, wie der Liegestütz, die die Mitte stärken sowie Beine, Po, Bauch und Taille

Manche HaYogastellung_09ltungen sehen kompliziert aus. Doch es gibt immer auch Abwandlungen der Haltungen, die an die körperlichen Gegebenheiten angepasst werden können. Sobald eine Haltung unangenehm ist oder gar Schmerzen verursacht, z.B. in Rücken, Knie, Schulter etc., sollte man behutsam in der Stellung zurück oder ganz herausgehen. Ein erneuter Versuch könnte dann aufzeigen, ob die Haltung grundsätzlich noch nicht geübt werden sollte (weil sie noch entsprechende Vorübung benötigt) oder ob sie nur zu tief oder unkorrekt eingenommen wurde.

Weitere Details zu Asanas hier: Weiterlesen ->

Vinyasas bezeichnen im Yoga Bewegungsabfolgen, bei denen die klassischen Asanas fließend in Verbindung mit dem Atem geübt werden, d.h. man geht mit der Ein- und Ausatmung von Asana zu Asana und übt so bestimmte Haltungs-Sequenzen.

Vinyasa Flow Yoga ist eine dynamische Yoga-Stilrichtung. Die Vinyasas werden gezielt geübt zum Stärken und Kräftigen des gesamten Körpers. Auch vor und nach dem längeren Halten von einzelnen Asanas werden Vinyasas eingesetzt, um einerseits den Körper auf das Asana vorzubereiten und andererseits danach den Körper wieder zu lockern. Durch die Achtsamkeit auf die Bewegungen wird der Geist ruhig, klar und ausgeglichen.

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