Entspannung – Shavasana / Savasana

Die richtige Entspannung ist ein wesentlicher Teil der Yogapraxis. Entspannung ist ein Prozess, den wir lernen können. Ohne Anspannung gibt es keine wirkliche Entspannung. Das ist das Geheimnis der Yoga-Entspannung. Erst nachdem wir den Körper mit seinen Muskeln angespannt, gestreckt und gedehnt haben, können wir richtig entspannen und die entstehende Ruhe in Körper und Geist genießen. Die Endentspannung nach der Yogapraxis ist wichtig, um die durch die intensive Atmung gesammten  Energien im Körper durch die Energiebahnen, Nadis, verteilen zu lassen, so dass wir uns ganzheitlich gestärkt, lebendig und erfrischt führen.

Die klassische Entspannungslage im Yoga ist in der Rückenlage, eine Haltung, die Savasana oder Shavasana oder Totenstellung genannt wird. Diese Haltung ist – wenn man sie wirklich richtig einnehmen kann – einer der schwierigsten Asanas. Denn es geht darum, wirklich ganz loszulassen in Körper und Geist und vollständig freisein.

Savasana wird in der Yogapraxis meist zu Beginn, oftmals während und am Ende jeder Yoga-Sitzung praktiziert.

Savasana für die Yoga-Endentspannung:
– Liege in der Rückenlage- Schließe die Augen
– Lege die Arme im 45°-Winkel vom Körper entfernt, Handflächen zeigen nach oben.
– Legen die Beine hüftbreit auseinander und lasse die Füße nach außen fallen.
– Schiebe die Schulterblätter noch einmal zusammen und lasse sie dann locker auseinanderfallen.
– Lassen den Nacken lang, das Kinn nähert sich hierbei sanft zum Brustbein so, dass der Hinterkopf gut am Boden ruhen kann.
– Prüfen die Symmetrie im Körper und gleich sie abschließend aus.
– Lasse den Atem frei fließen.
– Komme ganz in Deiner eigenen inneren Ruhe an und lasse Dich in Deine Mitte vertrauensvoll los.

Oftmals kann es hilfreich sein, den Körper in der Rückenlage zur Endentspannung nochmals bewusst anzuspannen, um dann die Muskel ganz loslassen zu können. Hierbei werden nacheinander,die Beine, das Gesäß, der Bauch, die Arme und Hände, Schultern, das Gesicht, der ganze Körper angespannt und dann mit einem Mal entspannt.

Auch die Autosuggestion ist für die Endentspannung eine hilfreiche Unterstüzung. Hierbei sagt man sich selbst leise in Gedanken Aufforderungen, wie „Meine Beine, meine Füße entspannen vollkommen, …, bis der ganze Körper entspannt ist.

 

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