Koshas

Die Koshas bezeichnen die verschiedenen Schichten unsere Seins. Es gibt fünf Schichten:

1. Annamaya Kosha: Physischer Körper – Ebene der Sinnesreize
Diese Schicht ist die grobstoffliche Schicht. Sie ist für uns sichtbar und fühlbar. Der physische Körper wird von den weiteren vier feinstofflichen Energiekörpern umhüllt.

2. Pranamaya Kosha: Ätherkörper – Ebene der Empfindungen
Diese Schicht stellt einen Schutz für den physischen Körper dar. Sie bildet die Brücke zwischen Körper und Geist. Sie versorgt den physischen als auch die weiteren Schichten mit Prana = Energie. Fühlen wir Empfindungen im Körper, wie Kribbeln, Kitzeln, Druck, etc. wird dies durch diese Schicht ermöglicht.

3. Manomaya Kosha: Emotionalkörper = Astralkörper – Ebene der Gefühle / Emotionen
Diese Schicht macht Gefühle / Emotionen möglich. Ändert sich die Schwingung im Körper  und „tritt sie heraus“ (emovere im Latainischen) aus der Grundschwingung, die das Gefühl von Zufriedenheit und Glückseligkeit vermittelt, nehmen wir dies als Emotion wahr, z.B. als Angst, Kummer, Sorge, Wut, Zorn Ärger, etc. Dieses Heraustreten, die Emotion macht sich inform eines Niederschlags in der Manomaya Kosha bemerkbar, als Energie-Verdichtung / -Wolke.

4. Vijnanamaya Kosha: Körper der Weisheit – Mentalkörper = Ebene der Gedanken
Diese Schicht macht Gedanken möglich. Was auch immer wir denken, in dieser Schicht finden die Gedanken ihren Niederschlag.

5. Anandamaya Kosha: Kausalkörper = Zugang zur Intuition / Erleben von Glückseligkeit
Dieser Körper verbindet uns mit der allumfassenden Weisheit. Sie wird auch als Glückseligkeitskörper bezeichnet. Denn sind die anderen Körper durchlässig und klar, dann durchscheint und überragt diese Schicht alle anderen Körper. Mit dieser Schicht ist die Grundschwingung der allumfassenden Liebe verbunden sowie auch Stille, Licht, Glückseligkeit.

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Inmitten der Koshas befindet sich Stille, Licht, Kraft, Klarheit, Liebe, Glückseligkeit. Diese Bewusstseinsebene gilt es im Yoga zu erreichen (Erwachen).

 

 

Die vier feinstofflichen Energiekörper stehen mit dem physischen Körper, aber auch untereinander in Verbindung:

¨  Vom physischen Körper mit seinen Sinnen werden Informationen aufgenommen und fließen als Empfindungen in den Ätherkörper ein.

¨  Diese Energie wird vom Ätherkörper auf den Emotionalkörper übertragen, der sie in Gefühle verwandelt und dann an den Mentalkörper weitergibt.

¨  Der Mentalkörper reagiert auf die einströmende Energie mit der Bildung von Gedanken.

¨  Ist der Kausalkörper entwickelt und klar, können intuitive Wahrnehmungen entstehen und dem Mentalkörper zur Integration mit dem rationalen Verstand und zur Umsetzung auf konkrete Situationen zufließen.

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