Upanishaden – Weitere Details

Die Upanishaden / Upanischaden sind die Schlusstexte der Veden. Wie viele Upanischaden es wirklich gab, ist unklar. Offiziell anerkannt sind 108 Upanischaden. Themen der Upanischaden sind u.a.:

– Brahman = das Absolute / Urgrund von allem, was ist / „Weltseele“  und Atman (wörtlich Lebenshauch, Atem) = wahres Selbst / Wesenskern / „Einzelseele“ in jeder Existenz / Individuum und die Erkenntnis von der Einheit von Brahman und Atman. In der Chandogya Upanishade lautet ein zentraler Satz: „Tat tvam asi = „Das bist du“. Wie Brahman, so ist auch Atman die unveränderliche, unendliche, unsterbliche, immanente und transzendente Realität, unwandelbar, ewig, rein, ohne Anfang und ohne Ende, unbegrenzt weder in Zeit, noch Raum, noch Kausalität. Und obwohl Brahman attributlos ist, wird ES und damit auch Atman beschrieben als Sat – Chit – Ananda = Wirklichkeit-Bewusstsein-Glückseligkeit. Die Bedeutung: Im Zustand reinem / undifferenzierten Bewusstseins wird die Fülle / Ganzheit der absoluten Wirklichkeit mit grenzenloser Freude / Glückseligkeit erlebt.Die Kurzformel: sich selbst – bewusst sein – begleückt grenzenlos.

Samsara (wörtlich „beständiges Wandern“) = Wiedergeburtskreislauf, Kreislauf von Werden und Vergehen von Daseinserscheinungen mit Geborenwerden, Altern, Leiden, Sterben bis zur Erlösung / Befreiung / Erleuchtung / Erwachen = Moksha (bei den Hindus) und Nirvana / Nibbana (bei den Buddhisten), dem Austritt aus dem Wiedergeburtskreislauf.

Dharma bedeutet Gesetz, Wahrheit, richtiges Handeln, eine auf Wahrheit basierende Lebensführung.

Karma = Absichten, die nach der Gültigkeit des Ursache-Wirkungs-Prinzips Folgen haben, in diesem Leben oder einer Wiedergeburt. Das Gesetz des Karma ist die höhere Gerechtigkeit. Es werden drei Phasen von Karma unterschieden:

  1. Agami Karma: das Karma, das man gerade erzeugt
  2. Sanchita Karma: Summe des Karma, das man erzeugt hat und das in Zukunft noch auf einen zukommen wird.
  3. Prarabdha Karma: das Karma, das man gerade erlebt.

Es ist wichtig, auf seine Absichten / Gedanken, Worte und Taten zu achten.

-> Hier : Weitere Details zu den Themen der Upanischaden

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