Worauf basiert Yoga – Die alten Schriften

Die Ursprünge von Yoga weisen weit zurück bis in die Induskultur, einer hochentwickelten Zivilisation entlang des Indus in Indien, deren Blütezeit zwischen 3500 und 1500 v. Chr. war. Bei den alten heiligen Schriften wird unterschieden zwischen Offenbarungsschriften, Srutis, die unmittelbar von den Rishis  = Heilige/Seher empfangen wurden, und den Smritis = Schriften, die nur“ über die Offenbarungen berichten. Zu den letzteren zählt das Mahabharata, das große indische Volksepos und eines der umfangreichsten literarischen Werke der Welt, dessen bedeutendster philosophischen Text die Bhagavad Gita ist. Zu den Srutis gehören die Veden, Upanishaden und die Bhagavad Gita. Diese und das später entstandene Yoga-Sutra des Patanjali sowie auch die Hatha Yoga Pradipika sind die Basis von Yoga. Während die verschiedenen Yogawege in den alten Schriften beschrieben wurden, entwickeln sich die unterschiedlichen Yoga-Stilrichtungen in der heutigen Zeit immer weiter.

 

Die Veden ist eine Sammlung von religiösen Texten. Diese wurden zunächst nur mündlich an spirituell weit vorgeschrittene Menschen (Dvijas) weitergegeben und später von Vyasa – einem großen Yogi und Seher / Heiligen = Rishi – niedergeschrieben. Daher ist das Entstehungsdatum der Veden ungewiss. Der Ursprung der ältesten Teile der Veden wird auf einen Zeitraum von vor rund 5000 Jahren datiert. Weitere Details zum Inhalt: weiterlesen ->

 

– Die Upanishaden sind Teile der Veden. Wörtlich bedeuten sie „das Sich-in-der-Nähe-Niedersetzen“. Früher wurden die Geheimlehren nur von Lehrer = Sadguru zu Schüler weitergegeben. Wörtlich heißt Guru: „Lehrer, der die Dunkelheit beseitigt“ und Sadguru ist jemand, der die höchste Verwirklichung erreicht hat. Ihm ist es möglich, einen Schüler zum „Licht, das keinen Schatten hat“, zum „inneren / absoluten Licht“ / Atman, zu begleiten. Die Upanishaden sind ca. 750–500 v. Chr. entstanden. Sie beinhalten philosophische Lehren und bilden die eigentliche Basis von Yoga. Weitere Details zum Inhalt: weiterlesen->

 

– Die Bagavad Gita, eines der bedeutendsten klassischen Werke der religiösen Weltliteratur, ist die philosophische Essenz des 100.000 Doppelverse umfassenden großen indischen Epos, das Mahabharata, das vor ca. 5000 Jahren entstand. Die Bhagavad Gita umfasst 700 Verse in 18 Kapiteln. Sie offenbart die Unterweisungen von Lord Krishna, dem Lehrer und Manifestation Gottes, in einem Zwiegespräch mit seinem Freund Arjuna in die Kunst des Lebens, um Gott zu erfahren und zum Höchsten / Befreiung zu gelangen. Weitere Details zum Inhalt: weiterlesen->

 

Das Yoga-Sutra des Patanjali besteht aus 195 Sanskrit-Versen in vier Kapiteln, die in hochkonzentrierter Form die Essenz von Yoga vermitteln. Sutra heißt wörtlich „Faden“. Sowohl der gesamte Text, als auch jeder einzelne Vers wird als Sutra bezeichnet. Das Yoga-Sutra ist der Leitfaden für Yoga. Es wurde vor ca. 2000 Jahren von dem Gelehrten Patanjali verfasst. Patanjalis Ausführungen sind in einer großen Klarheit und tiefen Spiritualität geschrieben. Das Yoga-Sutra ist das grundlegendste, maßgebendste und wichtigste Werk für Yoga. Weitere Details zum Inhalt: weiterlesen->

 

Die Hatha Yoga Pradipika enthält Anweisungen für die Fortgeschrittenen der Hatha-Yoga-Praxis. Die Hatha-Yoga-Pratipika wurde im 15. Jahrhundert von Swami Swatmarama niedergeschrieben. Sie enthält Hinweise und Details zu Körperhaltungen – Asanas, Atemübungen – Pranayamas, Reinigungsübungen – Kryas, Energie-Arbeit und Ernährung und deren Auswirkungen. Die Hatha Yoga Pratipika ist für die fortgeschrittene Yoga-Praxis unter Begleitung eines Lehrers (Guru) gedacht. Weitere Details zum Inhalt: weiterlesen->

Schreibe einen Kommentar

Deine E-Mail-Adresse wird nicht veröffentlicht. Erforderliche Felder sind mit * markiert.