Yogische Ernährung

Im Ayurveda, der altindischen Heilslehre, wird unterschieden zwischen Nahrungsmittel, die träge machen (tamasische Nahrung), solche, die Unruhe bringen (rajasische Nahrung) und solchen, die für Körper und Geist förderlich sind (sattvige Nahrung). Die sattvige Nahrung ist die, welche die Yogis bevorzugen.

Die tamasische Nahrung bringt Trägheit in Körper und Geist, da diese Nahrungsmittel keine Vitalkraft mehr enthalten, die sie an den Körper und Geist abgeben können. Zu den tamasichen Lebensmittel gehören u.a.:

–       unreife, überreife, faule, aufgewärmte, haltbar gemachte Lebensmittel
–       Alkohol, Tabak, Drogen
–       Fleisch, Fisch, Eier, Hartkäse, H- oder nicht Bio-Milch
–       Nahrungsmittel mit Konservierungsstoffen, Tiefkühl- und Dosenprodukte
–       aufgewärmtes Essen, Instant-Produkte, genmanipulierte und synthetische Nahrung
–       Essig, raffinierter Zucker, industriell hergestelltes Salz und Erdnussprodukte
–       vegetarische Fertigprodukte, wie Sojafleisch/-würstchen, Tofu-Fertigprodukte (schwerverdaulich)
–       zu viel essen wirkt ebenfalls tamasig

Es gibt Nahrungsmittel, die den Geist unruhig, nervös bis aufgewühlt machen. Diese Nahrung wird als rajasige Nahrungsmittel bezeichnet. Zu den rajasigen Lebensmittel gehören u.a.:

–       Kaffee, schwarzer Tee
–       scharfen Gewürze
–       raffinierter Zucker und weißes Mehl
–       Rettich, Zwiebel und Knoblauch, Paprika, Chilis, Zucker
–       zu hastig Essen und ungenügend Kauen wirken ebenfalls rajasig

Die für Körper und Geist am besten geeignete Nahrung, ist die, die dem Körper wertvolle Nährstoffe und Kraft verleiht und zugleich dem Geist Ruhe und Klarheit schenkt. Eine solche Nahrung wird als sattvige Nahrung bezeichnet. Zu den sattvigen Lebensmittel gehören u.a.:

–        Vollkorngetreide, Kartoffel, Hülsenfrüchte, Sojamilch, Tofu, Reis
–        Ghee (Butterschmalz), Milch/-Produkte – aber Bio
–        Gemüse, bevorzugt die, die über der Erde reifen, da sie mehr Sonnenenergie speichern.
–        Rote Beete und Karotten
–        Salate, frisches reifes Obst, Trockenfrüchte, Nüsse, Samen, Sprossen
–        frische Säfte, Kräutertees und gutes Wasser
–        Rohkost enthält mehr Prana als gekochte Speisen.

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